01.12.2018

Psychiatrie mit offenen Türen

Informationsveranstaltung an der Psychiatrischen Klinik Lüneburg

Die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) lädt alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Psychiatrie mit offenen Türen - geht das?“ ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 3. Dezember 2018, um 19 Uhr im Albert-Ransohoff-Saal im Hauptgebäude (Haus 48) der Psychiatrischen Klinik, Am Wienebütteler Weg 1, in Lüneburg statt. Die Referenten sind Dr. med. Angela Schürmann, Ärztliche Direktorin der PKL, und Egbert Bolmerg, Pflegedirektor.

Die Behandlung akut psychisch Erkrankter auf offenen Stationen verringert die Zahl von Entweichungen und gewalttätigen Zwischenfällen – das belegen die Erfahrungen vieler psychiatrischer Kliniken. Auch die PKL beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema „Umgang mit Zwang und Gewalt“. Ziel ist es, die Behandlungsbedingungen weiter zu verbessern.

Deshalb erfolgt die Behandlung in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (KPP) seit Anfang November 2018 nach einem Konzept mit offenen Stationstüren. Patienten, die sich selbst oder andere im Rahmen ihrer Erkrankung akut gefährden, müssen weiterhin in der Klinik zurückgehalten werden, gegebenenfalls auch gegen ihren erklärten Willen mit einem Gerichtsbeschluss.

An diesem Abend werden das Konzept sowie erste Erfahrungen und die Reaktionen von Patienten und Angehörigen vorgestellt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Informationsreihe der Psychiatrischen Klinik Lüneburg für Patienten, Angehörige und Interessierte statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.