05.03.2019

Was an einer Psychose ist „verrückt“?

Austausch im Psychose-Seminar an der VHS REGION Lüneburg

Gemeinsam mit dem Verein der Psychiatrie-Erfahrenen (VPE), der Lüneburger Angehörigengruppe und der VHS REGION Lüneburg lädt die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) alle Interessierten zum zweiten Termin des aktuellen „Lüneburger Psychose-Seminars“ ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 5. März 2019, von 18 bis 19.30 Uhr in Raum H0.03 der VHS, Haagestraße 3d, in Lüneburg statt. Das Thema des Abends ist „ „Verrückt“ Was ist krank, was ist „normal“, worunter leiden wir?“. Moderatorin ist Dr. med. Angela Schürmann, Chefärztin an der PKL.

Psychosen verlaufen in unterschiedlichen Phasen. Zeiten, in denen der Alltag mit nur geringen Einschränkungen erlebt wird, können sich mit Krisen abwechseln, in denen beispielsweise Wahnvorstellungen, manisches oder depressives Verhalten im Vordergrund stehen. Wovon aber hängt es ab, ob etwas als krank oder normal erlebt und beurteilt wird, worunter leiden Betroffene und ihre Umgebung?

Über diese Fragen und ihre persönliche Einschätzung des „Verrückt“-Seins wollen sich Psychose-Erfahrene, Angehörige, Fachleute aus der Psychiatrie und interessierte Bürgerinnen und Bürger in diesem Psychose-Seminar austauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Es hat sich aber bewährt, an möglichst vielen der insgesamt sechs Termine teilzunehmen, damit eine offene Diskussionsatmosphäre entstehen kann.

Die weiteren Seminartermine sind: 19.03.2019, 02.04.2019, 16.04.2019 und 30.04.2019.