06.11.2018

Vorurteile gegenüber Psychose-Erkrankten

Austausch im Psychose-Seminar an der VHS REGION Lüneburg

Gemeinsam mit dem Verein der Psychiatrie-Erfahrenen (VPE), der Lüneburger Angehörigengruppe und der VHS REGION Lüneburg lädt die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) alle Interessierten zum fünften Termin des aktuellen „Lüneburger Psychose-Seminars“ ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 13. November 2018, von 18 bis 19.30 Uhr in Raum V1.07 der VHS, Haagestraße 4, in Lüneburg statt. Das Thema des Abends ist „Vorurteile, Stigmatisierung, Ausgrenzung Wieviel Verrücktheit verträgt die Gesellschaft?“. Moderatorin ist Dr. med. Angela Schürmann, Chefärztin an der PKL.

Trotz zunehmender Aufklärung über Psychosen als Krankheit und ihre Auswirkungen auf die Betroffenen, sehen sich viele Psychose-Erkrankte häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Stigmatisierung und Ausgrenzung führen zu Problemen bei der Wohnungssuche, bei der Rückkehr ins Berufsleben oder im alltäglichen gesellschaftlichen Miteinander.

In diesem Psychose-Seminar wollen sich Psychose-Erfahrene, Angehörige, Fachleute aus der Psychiatrie und interessierte Bürgerinnen und Bürger darüber austauschen, wieviel Verrücktheit im privaten Umfeld und in der Öffentlichkeit von der Gesellschaft vertragen werden kann oder sollte.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der nächste und vorerst letzte Seminartermin ist am 27.11.2018.