26.07.2022

Sozialministerin Daniela Behrens besucht Psychiatrische Klinik Lüneburg

Weiterer Fördermittelbescheid für aktuellen Neubau

„Ich freue mich sehr darüber, nach der Baustelleneröffnung Ende Mai 2021 wieder hier sein zu können und bin beeindruckt von diesem Baufortschritt“, sagte die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Daniela Behrens, anlässlich ihres Besuchs in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg (PKL) am 20. Juli 2022. Im Rahmen einer Führung durch den Rohbau übergab sie PKL-Geschäftsführer Jan-Hendrik Kramer einen weiteren Fördermittelbescheid in Höhe von 3 Millionen. Euro. Damit wurden bisher 19,9 Millionen Euro der insgesamt in Aussicht gestellten Fördersumme von 32 Millionen Euro ausgezahlt. Kramer bedankte sich für die Unterstützung des Landes und die gute Zusammenarbeit, betonte aber auch, dass der Neubau nicht zuletzt ein Meilenstein für die nachhaltige Zukunftssicherung der Patientenversorgung sei.

Von links: PKL-Geschäftsführer Jan-Hendrik Kramer, SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers, Sozialministerin Daniela Behrens und Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Zentralisierung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, deren Stationen zurzeit noch in verschiedenen Gebäuden auf dem weitläufigen Klinikgelände untergebracht und sanierungsbedürftig sind, wird in mehreren Stufen als Ersatzneubau für das Hauptgebäude aus den 70er-Jahren (Haus 48) umgesetzt.

Im jetzt besichtigen ersten Bauabschnitt entstehen auf einer Gesamtnutzfläche von ca. 4.500 m2 insgesamt vier Pflegestationen, die jeweils als Atriumhaus um einen Innenhof herum organisiert sind. Jede Station hat einen direkten Gartenzugang - einer von vielen Aspekten der von tsj tönies schroeter jansen freie architekten gmbh, Lübeck, entworfenen und den Menschen zugewandten Architektur. Die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt liegen bei 39 Millionen Euro.

Das Richtfest ist für Anfang Oktober 2022 geplant, Ende 2023 wird der Bau bezugsfertig sein.