21.03.2019

Nach der Entlassung aus dem Maßregelvollzug

Informationsveranstaltung der Psychiatrischen Klinik Lüneburg

Die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) lädt alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Entlassung aus dem Maßregelvollzug ‒ und dann?“ ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 1. April 2019, um 19 Uhr im Albert-Ransohoff-Saal im Hauptgebäude (Haus 48) der Psychiatrischen Klinik, Am Wienebütteler Weg 1, in Lüneburg statt. Referent ist Jürgen Schmitz, Chefarzt und Vollzugsleiter, Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie der PKL.

Psychisch kranke Straftäter können von einem Gericht nicht zu einer Haftstrafe verurteilt, sondern im Maßregelvollzug untergebracht werden. Das Ziel dieser Unterbringung ist es, die Gefahr erneuter, durch die vorhandene seelische Erkrankung bedingter Straftaten zu verringern. Dazu dient einerseits die Unterbringung selbst, vor allem aber die Behandlung der seelischen Erkrankung.

Bei guter Prognose entscheidet das zuständige Gericht über die Entlassung aus dem Maßregelvollzug. Im Jahr 2016 hat der Bundestag das Unterbringungsrecht geändert und die Frage der Verhältnismäßigkeit in Bezug auf die Dauer der Unterbringung deutlicher betont.

Der Vortrag informiert über die Möglichkeiten, auch nach der Entlassung aus dem Maßregelvollzug für eine Gefahrenreduktion zu sorgen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Informationsreihe der Psychiatrischen Klinik Lüneburg für Patienten, Angehörige und Interessierte statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.