26.08.2022

Moderner Praxis-Übungsraum für die Pflegeausbildung

20.000 Euro Förderung von der Adalbert Zajadacz Stiftung

Das Klinikum Lüneburg und die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) haben je eine Krankenpflegeschule, an der Schülerinnen und Schüler zu Pflegefachkräften ausgebildet werden. Beide Schulen sind in einem Gebäude auf dem PKL-Gelände untergebracht. Im Untergeschoss befinden sich verschiedene Praxis-Übungsräume, die gemeinsam genutzt werden.

Dank einer Förderung der Adalbert Zajadacz Stiftung in Höhe von 20.000 Euro konnte ein Praxis-Übungsraum ganz neu ausgestattet und jetzt in Betrieb genommen werden: moderne Schrank-Anlage, mobile Arbeitswagen für beispielsweise Verbandswechsel oder Blutentnahme sowie zwei elektrisch verstellbare Patientenbetten entsprechen dem Standard, der auch im Klinikum Lüneburg vorhanden ist. „Für unsere Schülerinnen und Schüler bedeutet das optimale Übungsmöglichkeiten und einen hohen Wiedererkennungswert bei ihren Praxis-Einsätzen im Krankenhaus“, sagt Erwin Oppermann, Leiter der Schule für Pflegeberufe des Klinikums.

Geschäftsführer Dr. Michael Moormann bedankte sich im Namen beider Pflegeschulen bei Dr. Rudolf Kafemann, der als Vorstandsmitglied der Stiftung an der Übergabe des Raumes teilnahm: „Wenn man bedenkt, dass die Bundesländer ihren Investitionsverpflichtungen für die Krankenhäuser schon seit vielen Jahren nicht in ausreichendem Maße nachkommen, kann man es gar nicht hoch genug schätzen, wenn Unternehmer ihr Geld in gemeinnützige Projekte stecken.“ Dr. Kafemann betonte, dass das Projekt genau zu den Stiftungszwecken passen würde: „Wir freuen uns sehr, dass die Raumerneuerung so gut geklappt hat und die Auszubildenden in dieser modernen Umgebung jetzt noch besser an ihre praktische Tätigkeit herangeführt werden können.“

Die Pflegeschülerinnen Maja Raschke und Emma Kuzgun zeigen Dr. Michael Moormann, Dr. Rudolf Kafemann und Erwin Oppermann (von links), was zur Vorbereitung einer Infusion an einer Puppe nötig ist. (Foto: Anne Meyer)

Die Übungsräume spielen während der gesamten dreijährigen Ausbildungszeit immer wieder dann eine Rolle, wenn Tätigkeiten ganz neu geübt und erlernt werden sollen. Dazu zählen beispielsweise die Grundpflege der Patienten, wie Waschen und Zähneputzen, sowie das Positionieren um Wundliegen zu vermeiden, aber auch Verbandswechsel, Blutentnahmen, Absaugen, Infusionen anlegen und vieles mehr.

Brigitte Wobbe, Leiterin der PKL-Krankenpflegeschule, betonte: „Ich bin schon so viele Jahre hier und kann mich nicht erinnern, dass wir jemals eine Spende nutzen durften. Gerade in Zeiten wie jetzt, wo die Anerkennung für die Pflege so gering ist, bedeutet die Förderung der Adalbert Zajadacz Stiftung eine Wertschätzung für uns, die ich gerne an die Schülerinnen und Schüler weitergebe.“

Über die Adalbert Zajadacz Stiftung:
Die gemeinnützige Adalbert Zajadacz Stiftung wurde 2001 von Michael Zajadacz gegründet. Eine wesentliche Aufgabe der Stiftung ist es, die von der Zajadacz Unternehmensgruppe erzielten Gewinne zur Förderung gemeinnütziger Projekte einzusetzen. Der Stifter Michael Zajadacz wollte mit Gründung der Adalbert Zajadacz Stiftung seiner gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung nachhaltig Ausdruck verleihen. Dabei wurden die in der Satzung verankerten Stiftungszwecke von Michael Zajadacz sehr breit und vielseitig angelegt. Im Ergebnis werden heute durch die Stiftung gemeinnützige Projekte in ganz unterschiedlichen Bereichen gefördert. Die national und international tätige Zajadacz Unternehmensgruppe betreibt in Deutschland 26 Niederlassungen, eine davon in Lüneburg und drei in Hamburg.