30.09.2019

Hilfe für die Angehörigen bei Psychosen

Austausch im Psychose-Seminar an der VHS REGION Lüneburg

Gemeinsam mit dem Verein der Psychiatrie-Erfahrenen (VPE), der Lüneburger Angehörigengruppe und der VHS REGION Lüneburg lädt die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) alle Interessierten zum dritten Termin des aktuellen „Lüneburger Psychose-Seminars“ ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 1. Oktober 2019, von 18 bis 19.30 Uhr in Raum H0.03 der VHS, Haagestraße 3d, in Lüneburg statt. Das Thema des Abends ist „Die Angehörigen Was ändert sich und was hilft in von Psychosen betroffenen Familien?“. Moderatorin ist Dr. med. Katrin Meyn, Leitende Ärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (KPP) der PKL.

Psychose-Erkrankte nehmen sich und ihre Umgebung verändert wahr. Umgekehrt spüren auch Angehörige und Freunde, dass ein bisher vertrauter Mensch plötzlich ein anderer zu werden scheint. Verhaltensweisen verändern sich, Verunsicherung und Belastung können das Zusammenleben zu einer Zerreißprobe machen. Vertraute Strukturen und Normalität bedeuten aber auch Halt für die Erkrankten. Für die Angehörigen bedeutet dies, einerseits möglichst gelassen und aufmerksam mit der neuen Situation umzugehen. Gleichzeitig müssen sie einen guten Weg zwischen Zuwendung und Begrenzung, Mitgefühl und Reflexion finden.

In diesem Psychose-Seminar wollen sich Psychose-Erfahrene, Angehörige, Fachleute aus der Psychiatrie und interessierte Bürgerinnen und Bürger darüber austauschen, was sich durch eine Psychose-Erkrankung für die betroffenen Familien verändert und welche Hilfsmöglichkeiten es gibt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Es hat sich aber bewährt, an möglichst vielen der insgesamt sechs Termine teilzunehmen, damit eine offene Diskussionsatmosphäre entstehen kann.

Die weiteren Seminartermine sind: 15.10.2019, 29.10.2019 und 12.11.2019.