22.04.2022

Hilfe bei quälender Unruhe

Spezialsprechstunde als neues Angebot der Psychiatrischen Klinik Lüneburg

Beruflich oder privat angespannte Phasen können schlaflose Nächte und inneres Aufgewühlt-Sein zur Folge haben. Sobald sich die schwierige Situation entspannt oder gelöst hat, verschwinden diese Symptome wieder. Was aber, wenn die innere Unruhe zum Dauerzustand wird? Wenn Rastlosigkeit, Unausgeglichenheit und Schlafprobleme den Alltag von Betroffenen und Angehörigen quälend belasten? Dann ist es besonders hilfreich, die möglichen Ursachen der inneren Unruhe zu ergründen. Gerade bei älteren Menschen kann beispielsweise eine unerkannte demenzielle Erkrankung oder eine Angststörung der Auslöser innerer und motorischer Unruhe sein.

Die Abteilung für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie der Psychiatrischen Klinik Lüneburg will Betroffene und Angehörige deshalb mit dem Angebot einer neuen Spezialsprechstunde unterstützen: Die Unruhesprechstunde findet ab sofort jeweils donnerstags von 14 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung in der Institutsambulanz in Haus 48 der Psychiatrischen Klinik Lüneburg, Am Wienebütteler Weg 1, statt. Das offene Angebot richtet sich an Patienten ab 65 Jahren und deren Angehörige. Für einen
45-minütigen Termin in der Unruhesprechstunde wird eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt benötigt. Telefonische Anmeldung unter 04131 60 11600.

In der Unruhesprechstunde widmen sich eine Fachärztin und eine Pflegekraft der Diagnosestellung für die Ursache der inneren oder motorischen Unruhe. Die Betroffenen und/oder ihre Angehörigen erhalten direkt erste Handlungsempfehlungen, bei Bedarf auch eine Medikamentenverordnung. An die überweisende Haus- oder Facharztpraxis geht ein Schreiben zum Diagnoseergebnis mit Empfehlungen zur weiteren Behandlung.

Weitere Informationen unter www.pk.lueneburg.de/unruhesprechstunde.