11.08.2020

Feueralarm am Klinikum Lüneburg

Kleiner Brandherd im Waschbecken eines Patientenzimmers

Am Montagabend gab es Feueralarm auf der Station L.2 des Klinikums Lüneburg. Auf dieser Station ist die Intensivstation (ICU Intensive Care Unit) und die sogenannte Intermediate Care (IMC)-Station untergebracht. Eine Patientin der IMC hatte in einem psychischen Ausnahmezustand im Waschbecken ihres Bades Kleidungsstücke und Papier angezündet. Das Feuer konnte von Pflegekräften schnell gelöscht werden, es kam aber zu starker Rauchentwicklung. Die elf Patienten der IMC-Station wurden innerhalb von drei Minuten evakuiert und auf die benachbarte Intensivstation gebracht. Der Rauch wurde von der in kürzester Zeit eingetroffenen Feuerwehr durch intensives Lüften beseitigt.

„Nicht nur die Feuerwehr hat unseren Kolleginnen und Kollegen ein großes Lob ausgesprochen“, sagt Dr. Michael Moormann, Geschäftsführer des Klinikums, „auch ich möchte mich beim Pflege- und Ärzteteam der Station L.2 ganz herzlich bedanken. Denn durch ihr schnelles und professionelles Handeln wurde ein größerer Schaden verhindert.“

Niemand wurde verletzt, nur die Patientin, in deren Bad der Brandherd war, muss wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung überwacht werden. Die evakuierten Patienten konnten nach knapp zwei Stunden wieder in ihre Zimmer gebracht werden. Das beschädigte Waschbecken wurde heute Morgen bereits ausgetauscht, sodass einer Belegung des betroffenen Zimmers nach weiterem intensiven Lüften nichts mehr im Wege steht.