23.09.2010

Examen in Gesundheits- und Krankenpflege geschafft

50 Absolventen an Krankenpflegeschulen der Gesundheitsholding

Lüneburg, 17. September 2010 - Nach drei Jahren Ausbildung haben sie es geschafft und sind überglücklich: Die insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule der Psychiat­rischen Klinik Lüneburg sowie der Schule für Pflegeberufe in gemeinsamer Trägerschaft des Städ­tischen Klinikums Lüneburg und der DRK-Augusta-Schwesternschaft. Ab sofort dürfen 38 Absol­venten die Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger/in" führen, die übrigen zwölf den der „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in". Alle erhielten heute von Rolf Sauer, Geschäfts­führer der Gesundheitsholding Lüneburg, ihre Examensurkunden. „Ich freue mich besonders darüber, dass insgesamt 32 von Ihnen bei uns bleiben und ihre Arbeit unmittelbar am Städtischen Klinikum oder in der Psychiatrischen Klinik fortsetzen", sagte Sauer anlässlich der Urkundenüber­gabe. Diese fand im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde beider Schulen im Gesellschafts­haus der Psychiatrischen Klinik statt. Auch die drei Kursleiter des Jahrgangs, Renate Bergmann, Ilse Kruse und Erwin Oppermann, freuten sich: „Alle haben hervorragende Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden." Die Ansprachen und Glückwünsche der Schulleitungen und Pflegedirektio­nen wurden musikalisch von der „Konfi-Combo" aus Reppenstedt unter Leitung von Elisabeth Börner-Gleiß, Oberin der DRK-Augusta-Schwesternschaft begleitet.

Seit Inkrafttreten des 4. Krankenpflegegesetzes der Bundesrepublik Deutschland im Januar 2004 ersetzt der Begriff „Gesundheits- und Krankenpfleger/in" die frühere Berufsbezeichnung „Kranken­schwester bzw. -pfleger". Damit soll auch das erweiterte Aufgabenspektrum in Richtung Gesundheitsvorsorge und Beratung deutlich gemacht werden. Die Auszubildenden lernen, selbst­ständig und eigenverantwortlich sowohl gesunde als auch kranke Menschen zu pflegen, zu betreuen, zu beraten und in ihrer individuellen Lebensführung zu unterstützen. Auch die Zusam­menarbeit mit anderen Berufsgruppen des Gesundheitswesens und Maßnahmen zur Qualitäts­sicherung sind Lerninhalte. Mindestens 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden praktische Ausbildung in allen relevanten medizinischen Bereichen der stationären und ambulanten Pflege an verschiedenen Einrichtungen stehen auf dem Lehrplan. Der neue Ausbildungsjahrgang beginnt an beiden Lüneburger Schulen am 1. Oktober 2010 mit insgesamt 58 neuen Schülerinnen und Schü­lern.

Der Abschlussjahrgang 2010: Stefanie Berg, Sarah-Kristin Binder, Sarah Bleich, Birte Dobelmann, Saskia Drangmeister, Juliane Dreyer, Özlem Evli, Sandra Fahlbusch, Hannes Fischer, Stefanie Genz, Susanne Grose, Simon Hadrich, Lina Hesse, Lisa Hexel, Christina Hillenkötter, Tanja Hoffmann, Stefanie Klettke, Michael Kobis, Anna-Lena Kröger, Susan Krug, Bianca Leufgen, Viola Lieder, Anna Liss, Charlene Mengel, Sina Merten, Christina Morlang, Tatjana Parakenings, Anne-Kathrin Petri, Jette Prignitz, Linda Riedel, Katharina Saß, Johanna Schippereit, Kathleen Scholz, Robert Simon, Marina Sloboda, Anja Turowski, Maike Wild und Annika Wolf sind examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen.
Melanie Beier, Stephanie Brehme, Nadine Briese, Christina Fredel, Alexandra Koppe, Katja Lindner, Alexandra Matthias, Kathleen Röhl, Julia-Madleen Scholl, Ramona Weißmann, Ann-Cathrin Wulf und Inga Zimmermann haben die Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erfolgreich abgeschlossen.