24.11.2022

Ehrliche Antworten inmitten der Pandemie

Klinikum hat für eine Kampagne sechs Pflegekräfte mit der Kamera begleitet

Was bekommt man, wenn man als Klinikum seine Pflegekräfte mitten in einer Pandemie offen fragt, warum sie in der Pflege arbeiten und was sie motiviert? Ganz einfach: Ehrliche und persönliche Antworten, die tief unter die Haut gehen. „Wir haben sechs unserer Kolleginnen und Kollegen während ihrer Arbeit und in ihrem privaten Alltag mit der Kamera begleitet. Daraus sind ganz individuelle und persönliche Portraits entstanden, die uns alle sehr beeindruckt haben“, berichtet Maren Lange, die sich für das Klinikum um den Bereich Personalmarketing kümmert.

Das Ziel der Kampagne rund um die Webseite www.wir-pflegen-lueneburg.de: Der Pflege am Klinikum auf einfühlsame und authentische Weise ein Gesicht geben, um neue Pflegekräfte für die Teams zu gewinnen. Zum Beispiel durch Malte, 28, aus der zentralen Notaufnahme, der nicht nur in seiner Freizeit als Football-Spieler ein absoluter Teamplayer ist. Der während der Pandemie natürlich mal darüber nachgedacht hat, was er alternativ machen könnte. Aber immer wieder bei medizinischen Berufen gelandet ist, weil genau das sein Ding ist.

Oder die 22-jährige Despina, die selbstironisch erzählt, dass sie immer gerne „Grey’s Anatomy“ geguckt hat und feststellen musste, dass der Alltag im Klinikum Lüneburg anders abläuft als in ihrer Lieblingsserie. Und die dennoch für sich den schönsten Beruf gefunden hat, weil sie sich in dem, was sie tut, einfach wohlfühlt.

„Die sechs Kolleginnen und Kollegen geben dem Klinikum ein unverwechselbares und ehrliches Gesicht“, weiß Patrick Evel, stellvertretender Pflegedirektor des Klinikums. Dass die Offenheit in den rund 60-minütigen Interviews, die auf kurze Filme zusammengeschnitten wurden, dazu führt, dass auch negative Punkte angesprochen werden, ist für ihn kein Problem. „Wir sind ein Arbeitgeber, der auch für Kritik offen ist und sich gerne mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darüber austauscht.“ Wichtig sei vor allem, ein realistisches Bild des Berufes zu zeichnen. „Wir wollen zeigen, dass Pflege mehr ist als das Bild, das viele durch die Pandemie im Kopf haben, so Evel.

In Lüneburg wird die Kampagne im Dezember bei Spielen der SVG Lüneburg in der LKH Arena und als Kinowerbung im Filmpalast Lüneburg zu sehen sein. Dazu gibt es Plakatwerbung auf Lüneburger und Hamburger Großflächen und in Hamburger U- und S-Bahnen. Sehr stark wird die Kampagne aber vor allem online und in den sozialen Medien zu finden sein.