01.10.2019

Auszeichnung für Hygiene am Klinikum Lüneburg

Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“

Das Klinikum Lüneburg zählt jetzt zu den bisher sechs Krankenhäusern in Niedersachsen, die mit dem Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet wurden. „Das ist ein toller Erfolg, auf den wir stolz sein können“, sagt Frank Oppenheimer, Leitender Oberarzt der Abteilung für Krankenhaushygiene, „damit erhalten wir auch von außen die Bestätigung, dass die Händehygiene in unserer Klinik einen sehr hohen Stellenwert genießt. Jeder trägt durch sein persönliches Engagement und Verhalten dazu bei, die Patientensicherheit zu erhöhen.“

Die Händedesinfektion gilt als effektivste Maßnahme zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen, denn sie unterbricht den häufigsten Übertragungsweg von Erregern. Das Klinikum Lüneburg hat die Händedesinfektion in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Beispielsweise kann durch die berufsgruppenspezifische Erfassung des Desinfektionsmittelverbrauchs an allen Spendern im Haus jederzeit überprüft werden, ob es in einzelnen Bereichen besonderen Schulungsbedarf gibt. Regelmäßige Fortbildungen in der Händedesinfektion für Ärzte und Pflegekräfte, jährliche Aktionstage, Informationsmaterial für Patienten und Besucher sowie die Etablierung spezieller Arbeitsgruppen zählen zu den zahlreichen Maßnahmen, die zur Verleihung des Gold-Zertifikats führten.

Die „Aktion Saubere Hände“ ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance, also der Einhaltung und Umsetzung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Ziel ist die Verbesserung der Patientensicherheit in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen sowie der ambulanten Medizin. „Aktion Saubere Hände“ wurde 2008 mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), Berlin, dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. und der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e. V. ins Leben gerufen.