Hand in Hand fürs neue Zentrallager

Vom Fleischbetrieb zum neuen Herzstück der Logistik

Wo früher Fleisch verarbeitet wurde, entsteht in diesen Wochen ein zentraler Baustein für die Versorgung unserer Kliniken. Im September soll das neue Zentrallager in der Goseburg „frisch“ übergeben werden. „Dafür arbeiten wir mit allen Gewerken aus dem Klinikum und aus der PKL zusammen. Wir bauen damit unsere Synergien im Handwerk weiter aus, das ist ein tolles Gemeinschaftsprojekt“, sagt Projektleiter Thomas Rose.

Im Einsatz sind neben Elektrikern und Tischlern auch Maler sowie das Team Heizung, Lüftung, Sanitär. Außerdem bringen die Haushandwerker den letzten Schliff ein, geplant wurde alles vom CAD-Bereich. Und auch die Abteilungen IT und Technische Systemanlagen sowie die Service Plus sind an dem Projekt beteiligt.

 

Mehr Platz, mehr Sicherheit

Durch Umbau und Umzug wächst das Zentrallager deutlich. Aus bislang rund 400 Quadratmetern werden künftig 1.500 Quadratmeter – die Fläche wird damit mehr als verdreifacht. „Gerade in Zeiten, in denen Lieferketten nicht immer planbar sind, ist das ein echter Vorteil. Wir haben hier deutlich mehr Kapazitäten, schaffen eine effektivere Vorratshaltung und sind besser gegen mögliche Lieferengpässe gewappnet“, so Michael Rönsch, Leiter Einkauf & Logistik. Der Auszug des Zentrallagers aus dem Klinikum ist erforderlich, um Platz für die Sanierung der Apotheke zu schaffen. Der neue Standort bringt  die Kliniken aber auch in Logistik und Versorgung spürbar nach vorne.

Technik neu, Abläufe besser

Damit der Standort den Anforderungen eines modernen Zentrallagers entspricht, wird nicht nur „aufgehübscht“ – es geht um eine grundlegende technische und bauliche Erneuerung. Aktuell steht neben der kompletten Neuinstallation der vorhandenen Technik auch die Erneuerung der Lüftungsanlage an.

Rampen, Rangierfläche, Tempo

Auch die Logistik rund ums Gebäude bekommt ein deutliches Plus. Zwei Laderampen sorgen künftig für mehr Tempo beim Be- und Entladen, und der große Betriebshof bietet ausreichend Rangierfläche. „Das schafft bessere Abläufe und vereinfacht das Arbeiten für alle“, betont Marcel Brehmer, Standort-Leiter Bauen & Technik SKL. Für das aktuelle Projekt mussten einige Vorhaben in den Häusern verschoben werden. „Das neue Zentrallager hat für uns gerade absolute Priorität.“