Austausch im Psychose-Seminar an der VHS REGION Lüneburg
Zumindest zu Beginn einer Psychose-Erkrankung nehmen viele Betroffene ihre veränderte Wahrnehmung nicht als Folge einer Krankheit wahr. Wahnvorstellungen sind für sie Realität und können ihren Alltag und den von Angehörigen, Arbeitskollegen und Freundeskreis stark belasten. Wie können dann Krankheits- und Gesundheitseinsicht entstehen? Und welche Rolle haben Angehörige?
Um diese und weitere Fragen geht es beim dritten Termin des aktuellen Psychose-Seminars, der am Donnerstag, 12. März 2026, von 18 bis 19.30 Uhr in Raum K1.01 der VHS, Kalandstraße 29, der VHS in Lüneburg stattfinden wird. Das Thema des Abends ist „Wahrheit und Psychose“
Die PKL lädt gemeinsam mit dem Verein der Psychiatrie-Erfahrenen (VPE), der Lüneburger Angehörigengruppe und der VHS REGION Lüneburg zum Psychose-Seminar ein. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl aber begrenzt. Deshalb ist für jeden Termin eine telefonische Anmeldung unter 04131 15660 erwünscht. Für Psychose-Erkrankte ist auch die spontane Teilnahme ohne Vorankündigung möglich.
Das Psychose-Seminar ist keine Vortragsveranstaltung, sondern ein gleichberechtigter Austausch aller Beteiligten auf Augenhöhe. Psychose-Erfahrene, Angehörige, Fachleute aus der Psychiatrie sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger tauschen sich an diesem Abend über ihre Erfahrungen mit Krankheits- und Gesundheitseinsicht bei Psychose-Erkrankungen aus. Moderator ist Johannes Balschat, Leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Psychiatrischen Klinik Lüneburg (PKL).
Damit eine offene Diskussionsatmosphäre entstehen kann, hat es sich bewährt, an möglichst vielen der insgesamt sechs Termine teilzunehmen. Die weiteren Seminartermine sind: 26.03., 09.04. und 23.04.2026.