Vortrag in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg
Zur Erkrankung Schizophrenie gibt es in der öffentlichen Wahrnehmung viele unzutreffende Mythen und Informationen. Oft wird sie mit einer Persönlichkeitsspaltung oder Intelligenzminderung in Verbindung gebracht – beides ist falsch. Für Betroffene kann eine Schizophrenie aber gravierende Folgen haben, weshalb Früherkennung und Behandlung besonders wichtig für ihr weiteres Leben sind.
Im Rahmen der Inforeihe „Psyche und Gesundheit“ lädt die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) alle Interessierten zum Vortrag „Schizophrenie – Früherkennung und Behandlung“ ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 9. Februar 2026, von 18 bis 19.30 Uhr im Albert-Ransohoff-Saal in Haus 48 der Psychiatrischen Klinik Lüneburg, Am Wienebütteler Weg 1, statt
Referentin Dr. Antje Müller, Oberärztin in der Abteilung für Intensiv- und Psychosetherapie der PKL, wird die Erkrankung Schizophrenie anhand der aktuellen medizinischen S3-Leitlinie beschreiben und Behandlungsmöglichkeiten vorstellen. „Ich werde auch einen kurzen Überblick über die geschichtliche Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von Schizophrenie und über psychosoziale Interventionen geben, also Ansätze zum Erhalt, der Förderung oder Wiederherstellung beispielsweise alltagspraktischer oder sozialer Fähigkeiten der Erkrankten“, so Dr. Müller. Ein Überblick zu neuen Therapieansätzen vervollständigt das Informationsangebot.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und zum Austausch.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.