Lüneburg, 28. September 2026 – Selbstbestimmung ist ein grundlegendes Menschenrecht. Im Laufe einer fortschreitenden psychischen Erkrankung kann ihre Umsetzung aber immer schwieriger werden. Betroffene und ihr soziales Umfeld geraten nicht selten in Grenzsituationen zwischen gut gemeinter, notwendiger Fürsorge und unbeabsichtigter Bevormundung.
Im nächsten offenen Gesprächskreis für An- und Zugehörige von älteren Menschen mit psychischen Erkrankungen geht es darum, wie Selbstbestimmung trotz dieses Spannungsfelds gelingen kann.
Die Veranstaltung „Selbstbestimmung – Zwischen Fürsorge und Bevormundung“ findet am Montag, 5. Oktober 2026, von 17 bis 18.30 Uhr in der Psychiatrischen Tagesklinik, Salzbrückerstraße 1, in Lüneburg statt.
Nach einer kurzen Einführung gibt es Zeit und Raum zum gemeinsamen Austausch von Erfahrungen und Gedanken zum Thema. Die Teilnahme am offenen Gesprächskreis ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.