Niklas Köpke



  • Angehender Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger am Klinikum Lüneburg

 

    Warum haben Sie sich für die Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger entschieden?

    Durch ein Schulpraktikum im Krankenhaus hatte ich die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in die Arbeit auf Station zu bekommen. Dabei haben mich die Fachkompetenz des Personals und das vielseitige Aufgabenfeld fasziniert. Man muss umfangreiches Wissen über den menschlichen Körper sowie fachspezifisches Know-how in der Pflege beherrschen. Außerdem sind Einfühlungsvermögen und kommunikative Fähigkeiten gefragt. Diese Ansprüche sind für mich eine gute Basis für einen interessanten Beruf, in dem man sich selbst verwirklichen kann.

    Was macht Ihnen an Ihrer Ausbildung besonders viel Spaß?

    Durch die wechselnden Einsätze muss man flexibel sein und sich an das Team und das neue Umfeld schnell gewöhnen können. Diese Spontanität bringt mir Spaß und ist im Vergleich zu anderen Ausbildungen ein positiver Faktor. Außerdem ist der Blockunterricht eine gute Abwechslung zwischen Praxis und Theorie, so dass man Gelerntes direkt anwenden kann.

    Mir persönlich bringt der Umgang mit Kindern extrem viel Spaß, da sich die Arbeit mit ihnen immer unterschiedlich gestaltet. Außerdem sind Kinder häufig offener und neugieriger, deshalb finde ich schnell einen guten Kontakt zu ihnen.

    Haben Sie Tipps, die die Berufswahl erleichtern?

    Grundsätzlich halte ich es für wichtig, sich zu überlegen, welche Eigenschaften man besitzt, welche Tätigkeiten einem liegen oder wofür einen andere schon einmal gelobt haben. Dann sollte man nach Berufen Ausschau halten, in denen die eigenen Stärken gefragt sind. Auf alle Fälle ist es wichtig, in Bereichen, die für einen als Beruf in Frage kommen, ein Praktikum zu absolvieren. Auch wenn zeitlich nur ein paar Wochen zur Verfügung stehen, kann das ausreichen, um zu erfahren, ob man in dem Beruf seine Stärken nutzen kann oder sich lieber doch noch weiter umschauen sollte.